Rolf Kühn Unit

Rolf Kühn, Ronny Graupe, Christian Lillinger & Johannes Fink



Rolf Kühn überwindet spielend alle Grenzen. Die Musik mit den jungen Bandkollegen Johannes Fink, Ronny Graupe und Christian Lillinger ist gegenwärtig, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Musiker befinden sich kompromisslos im Moment des Spiels, ihre Musik wandelt sich von swingenden Klängen zu hypermodernen Großstadtsounds, von klanglicher Wärme zu energetischen Ausbrüchen, im ständigen Dialog der Musiker miteinander. Staunend nimmt der Zuhörer die gelebten Möglichkeiten der Musik wahr, variantenreiche und neuartige Klänge, mit ihnen verwebte Rhythmen, höchste Virtuosität im Wechsel mit der Reduktion auf die Essenz dessen, das gesagt wird.
(Programm Jazzfest Bonn)
40. LEIPZIGER JAZZTAGE 2016
Exponierte junge Musiker, die sich auf je eigene Art mit ihrem Mentor in diverse Spielräusche steigern, für die es immer wieder euphorischen Applaus gibt.
(Leipziger Volkszeitung, 5.10.2016)

XJAZZ-Festival Berlin 2016
Furioser, generationenübergreifender Auftakt des XJAZZ-Festivals im gut gefüllten LIDO mit der Rolf Kühn Unit.
(Jazzthing.de 5/2016)

GSCHWENDER MUSIKWINTER 2016
Den Machern des Musikwinters kann mit der Wahl der "Rolf Kühn UNIT" mal wieder ein feines Händchen für die Programmgestaltung attestiert werden, spielten die Vier doch so temperamentvoll auf, dass im Bilderhaus buchstäblich die Hölle kochte und lieferten damit den seit langem extravagantesten Kehraus für die Musikwinter-Saison.
(Rems-Zeitung, 21.3.2016)

Der Bläservirtuose kennt das Vokabular von Bebop, Cool und Free Jazz aus dem Effeff und er nutzt es, um damit aufregende Geschichten von heute zu erzählen. Die begeistern nicht nur durch eine beeindruckende Altersweisheit, die in der Stringenz der Strukturen und der Lakonie der Soli zum Ausdruck kommt, sondern auch durch Kühns außergewöhnlichen Sound: Warm, voll, klar pointiert und mächtig. Exzellent auch seine junge Band. Christian Lillinger, Ronny Graupe und Johannes Fink folgen dem junggebliebenen Altmeister auf seinen Exkursionen durch straight swingende, strudelnd free und furios vertrackte Rhythmen traumwandlerisch sicher.
(Mannheimer Morgen, 24.6.2015)

Großartiges New-Jazz-Album!
(RONDO 7/2015)

ELBJAZZ-Festival 2015:
Was für eine kompromisslos intelligente,erregende Auseinandersetzung mit Form und Freiheit, mit Struktur und Klang fand da statt zwischen dem 85 Jahre alten Bandleader und seinen Mitstreitern an Bass, Gitarre und Schlagzeug. Alter zählte plötzlich überhaupt nicht, und gemeinsamer Wagemut und gemeinsames Wollen und Können alles. Und Menschen, von denen man sonst kaum jemanden je in einem Jazzkonzert in Hamburg zu Gesicht bekommen zu haben meint, saßen gebannt da und schienen genau zu verstehen, dass sich da vorn unerhört Gutes ereignet.
(Hamburger Abendblatt, 1.6.2015)

Die Klarheit, mit der die vier beweisen, welch eine Dichte eine Band sowohl im zeitgenössisch komponierten als auch im freien Jazz mit ihren Ideen entwickeln kann, ist beeindruckend.
(Süddeutsche Zeitung, 26.5.2015)

Zeitgenössischer, motivationsstarker Jazz.
(Berliner Zeitung, 3.6.2015)

Das Gegenteil von routiniert-hausbackenem Jazz - als "Einheit" demonstriert das Quartett eine spontane Kreativität und koppelt tonkünstlerische Ungebundenheit mit dem Gefühl für Form und lebenserfahrende Musikalität mit vitaler Inszenierung.
(Jazzpodium 6/2015)

Motive, Klänge, Rhythmen schwirren durch den Orbit dieser Musik, werden aufgenommen, reflektiert, zurückgeworfen und verbinden sich zu einem Klangbündel erster Güte, dessen Magie die Widersprüche zwischen Abstraktion und Romantik, Ausdruckskraft und Disziplin, Spielfreude und Kalkül im Hier und Jetzt versöhnt.
(JAZZTHING 6/2015)

Deutschlands ungewöhnlichste Jazzband.
(Die ZEIT, 24.4.2015)

Jazzfest Bonn 2013: Kühn ging ran, wie man ihn kennt: Kurze, treibende, aggressive Vorstöße, Soli, die das Letzte aus der Klarinette holen. Tri-O, das ist der überragende Gitarrist Ronny Graupe, der jeden Angriff Kühns aufnahm und atemberaubend weitertrieb, der virtuose Multiinstrumentalist Johannes Fink und Christian Lillinger, der wirbelnde junge Wilde am Schlagzeug. Ein starker Auftakt zum Jazzfest Bonn.
(Bonner Generalanzeiger, 5.5.2013)

Jazzfest Bonn 2013: Songs wie "Lion's speech", "Auf Tauris" oder "Rolf's speech" nehmen wenig Rücksicht auf zarte Gefühle, präsentieren sich durchdichte und vertrackte Arrangements kompromisslos expressionistisch und kantig, wollen herausfordern und scheinbar keine Ruhe geben. Aber gerade darin liegt ihre Spannung und vor allem eine unbändige Kraft.
(Kölnische Rundschau, 4.5.2013)

Jazzfrühling Kempten 2013: Selten erlebt man ein Ensemble, das derart energiegeladen, ja geradezu explosiv zeitgenössischen Jazz aufkocht. In guter Bachscher Polyphonie-Manier zogen die Instrumentalisten gleichberechtigt ihre Kreise. Generierten komplexe vierstimmige Stücke, sprengten die Grenzen von Tonalität, gewöhnlicher Rhythmik und Harmonik. Lärmten, flüsterten, erzeugten Geräusche. Bisweilen gerieten sie fast in Ekstase. Dann flogen schon mal die Sticks von Schlagzeuger Christian Lillinger durch die Luft, und Johannes Fink riss beinahe die Saiten seines Basses heraus. Irre! Kein Wunder, dass sie die Zuschauer mitrissen.
(Lindauer Zeitung, 2.5.2013)

Jazzfrühling Kempten 2013: Knallharter Free Jazz vom Feinsten.
(Kreisbote, 3.5.2013)

Jazz Baltica 2012: Mit Ronny Graupe an der Gitarre, Johannes Fink am Kontrabass und Christian Lillinger am Schlagzeug hat Rolf Kühn eine Band zusammengestellt, die einen so vitalen, komplexen, flamboyanten und mitreißenden Jazz spielt, wie er selten zu hören ist. Diese Musik ist unberechenbar und gleichzeitig elegant, humorvoll und gleichzeitig unverkrampft ambitiös, beseelt und gleichzeitig von zupackender Energie. Der französische Bassklarinettist Louis Sclavis fügte sich überraschend nahtlos in dieses hermetisch erscheinende Ensemble ein. Keine kleine Leistung fürwahr. Kühns Ton steht immer noch voller Wärme und Strahlkraft im Raum. Da ist kein Schwanken, keine Instabilität, keine Intonationsunsicherheit zu vernehmen, da ist nur dieser gereifte, in Schönheit stehende Ton. Zum Abschluss also ein jazzmusikalisches Ereignis!
(Jazzpodium 9/2012)

Ein echtes Juwel improvisierter Musik, gemischt aus Neugier, Erfahrung, Weisheit der Jahre, generationsübergreifender Offenheit und dem Zauber intuitiver Spontaneität.
(Jazzeitung 5/2009)

Vor einigen Jahren gründete Kühn mit jungen Berliner Musikern erstmals seit Jahrzehnten wieder eine stehende Band, mit der er nun im Porgy & Bess brillierte. Selten haben sich juvenile Subversion und aufgeklärte Altersreife im Jazz so glückhaft ergänzt.
(Der Standard, 17.12.2009)

ENJOY JAZZ: Für die vielleicht größte Überraschung des Programms sorgte ein Altbekannter, der 81-jährige Rolf Kühn, der mit TRI-O eine unfassbar gute junge Berliner Begleitband um sich geschart hat.
Die vier Musiker gehören zum Aufregendsten, was in den letzten Jahren auf deutschen Bühnen zu sehen und zu hören war. Johannes Fink am Bass, Ronny Graupe an der Gitarre und Christian Lillinger am Schlagzeug sind auf handwerklich herausragendem Niveau geerdet und dabei in ihrem zu jeder Zeit unkonventionellen Spiel von einem berstenden Druck, der geeignet ist, Hörgewohnheiten nachhaltig zu verändern. Allein Lillinger mit seiner filigran polyrhythmisch grundierten, klangästhetisch aber bisweilen fast an einen Punk-Schlagzeuger erinnernden brachialen Gewalt riss immer wieder kreativ zu befüllende Löcher auf, in die sich das Ensemble kongenial und vollkommen egalitär mit einer Entdeckerlust stürzte, die tatsächlich einen komplett klischeefreien Abend ermöglichte. Einen Abend, der dem ebenso kenntnisreichen wie begeisterten Publikum vieles abverlangte, um ihm dafür umso mehr zu schenken …
Was Kühn auf die Bühne zauberte, war höchste technische Ökonomie gepaart mit der vollkommenen Freiheit des Ausdrucks … Dieses Konzert war nicht weniger als ein magisches Ereignis.
(Jazzpodium, 12/2009 - 1/2010)

Rolf Kühn und TRI-O bei Enjoy Jazz: Ein Quartett, in dem vier herausragende Musiker ein mit- und hinreißendes Konzert spielten.
(Jazzblogger, 24.10.2010)

Jazz Baltica 2011: Auch in diesem Jahr waren wieder musikalische Sternstunden zu erleben. Das Rolf Kühn TRI-O steht exemplarisch für die Erneuerung des Jazz aus sich selbst heraus. Der 81-jährige Grandseigneur der Jazzklarinette, dem sich schon Benny Goodman nicht verweigern konnte, führte in seiner Band die Generationen zusammen und kreierte eine irisierende Musik, die mit vollendeter Fabulierkunst zu Herzen ging.
(Kulturmagazin Unser Lübeck, 6.7.2011)

Jazz Baltica 2011: Umjubelter Auftritt!
(Schleswig Holsteinischer Zeitungsverlag, 4.7.2011)

Jazz Baltica 2011: Taufrische, springlebendige Musik, virtuos komplexe Kompositionen.
(Jazzpodium 9/2011)

Das gemeinsame musikalische Miteinander beeindruckte. Verrückteste Soli auf jedem der vier Instrumente und sensibles Zusammenspiel wechselten in schneller Folge. Diesen Jazzabend wird man so schnell nicht vergessen.
(Märkische Allgemeine, 10.12.2011)

"Close up" lebt vom reizvollen Kontrast zwischen klaren Groove-Absprachen und der lustvollen Pulverisierung derselben. Das geschieht aber nie gewaltsam, sondern fast immer so vorsichtig tastend, fragend, aber gleichzeitig auch souverän wie Kühns klar konturiertes, warmes Klarinettenspiel.
(Rondo, 10/2009)

The music sounds so fresh and full of musical wonder, as if a child discovers a new world and watches it full of perplexity and admiration.
(Free Jazz Blogspot, 11/2009)

Rolf Kühn und TRI-O beim Jubiläum des Darmstädter Jazzinstituts: Ein packender Austausch von Ideen, welche die Jazzgeschichte und die Gegenwart dieser Musik gleichermaßen reflektieren. Christian Lillinger, dieser hyperaktive Drummer mit seiner unorthodoxen, gleichwohl hoch dynamischen Schlagtechnik, Ronny Graupe, der wie ein Thelonius Monk der Gitarre nach Tönen und Akkord- verbindungen sucht, die es gar nicht gibt, schließlich Johannes Fink, dem die schweizerische Uhrwerksruhe eines Ron Carter, der singende Ton eines Oscar Pettiford und der rumorende Klang eines Charles Mingus geläufig sind.
(F.A.Z., 6.10.2010)

Rolf Kühn hat sich mit drei sehr jungen Berliner Jazzmusikern zusammengetan, die derzeit als die Speerspitze des zeitgenössischen Jazz in Deutschland gehandelt werden. Ronny Graupe, Johannes Fink und Christian Lillinger könnten Kühns Söhne sein, ja vielleicht sogar seine Enkel. Er spielt mit ihnen auf Augenhöhe, und genau das macht das Reizvolle und Herausfordernde aus.
(hr2 Kultur, 11.12.2010)

Umjubeltes Abschlusskonzert: Was Rolf Kühn und TRI-O boten, war Jazz, der allein schon durch die Freude der Musiker am Spielen überzeugte. Souveränität und Frische, hellwache Interaktionen und überzeugende Improvisationen zogen sich durch den Abend. Johannes Fink versetze seinen Bass in einen entrückenden Erzählstrom und Christian Lillinger löste mit seinem Schlagzeug Eruptionen aus.
(Märkische Allgemeine, 27.7.2010)

Berlin-New York-Festival in Brooklyn: Rolf Kühn & TRI-O forged a path blending '50s cool jazz with contemporary sounds … (they) confirmed that the facility for creating worthwile jazz is still fully functioning.
(All about jazz, 1/2011)

Rollercoaster: A series of tunes that blend wafting abstraction, tough forward momentum, and lilting themes that cater to the playfulness of the band. Very fine stuff.
(cadence, 8-9/2009)

European Jazz Jamboree: Kühns beseeltem Spiel schließen sich die Youngsters Ronny Graupe, Johannes Fink und Christian Lillinger mühelos an.
So komplex wie Kühns Stücke gestalten sich die Abläufe mannigfaltig und unkonventionell. In Interaktion mit dem großartigen TRI-O erweist sich der Altmeister als abgeklärt und souverän, doch stets zupackend.
(Jazzpodium, 11/2009)

2008 gründete Rolf Kühn mit Musikern aus der freien Improvisationsszene Berlins eine Band - nach vierzig Jahren wieder eine sich gemeinsam entwickelnde Formation. Mit geschlossenen Augen tastet sich ihre Musik durch schmale Korridore, reibt sich an aufgebrochenem Mauerwerk und zerborstenem Glas. Immer tiefer hinein in Klangflächen, wo Komposition und freies Spiel ineinandergreifen.
(Tagesspiegel, 27.9.2009)

Die vier Musiker agieren als blendend aufeinander eingespieltes Quartett, das die konzisen, im Sinne Ornette Colemans boperweiterten, auf Improvisation hin fordernd offenen Themen risikofreudig zu komplexen Binnenstrukturen weiterspinnt.
(Rondo, 10/2008)

In "Rollercoaster" begibt sich der Altmeister auf eine Achterbahnfahrt mit jungen Berliner Musikern … Das Resultat klingt wie neue Kammermusik mit Swing und Wärme.
(Spiegel, kulturspiegel, 9/2009)

Was für Spielwitz, was für Kurzweil, was für Abenteuerlust! Was für vitaler Fantasiereichtum, wenn Rolf Kühn vor diesem Trio aus einigen der besten der Berliner Musiker steht und sie als gleichberechtigte Partner ansieht.
(sonic, 7-8/2010)

Es ist bezeichnend für Rolf Kühn, dass er, der so oft mit anderen stilprägenden Musikern des Jazz zusammengearbeitet hat, in jüngster Zeit ein kreatives Bündnis mit wesentlich jüngeren Berliner Musikern eingeht und sich auch auf diese Weise eindrücklich zum Band der Generationen im Jazz bekennt.
(Preis der deutschen Schallplattenkritik: Ehrenurkunde 2009, für die Jury: Dr. Bert Noglik)
Rolf Kühn Unit